Hundelobby Krefeld IG
Presse
Berlin kämpft gegen Hundekot
Rheinische Post, 20. November 2007
>>
Artikel lesen
Im Namen der Mehrheit der Hundehalter
Quelle Partner Hund 9/2007
In einer Hundezeitschrift las ich folgenden Artikel:
"...weil es für uns - trotzdem und dennoch - das Schönste auf der
Welt ist, mit einem Hund zu leben, wird es uns auch weiterhin geben. Wir
zahlen auch brav unsere Hundesteuer und mosern nicht (wenn es auch nicht
erklärbar ist, warum die für den zweiten und gar einen weiteren Hund
sich verdoppelt oder verdreifacht). Wir zahlen mehr Miete, suchen länger
als andere nach einer geeigneten Wohnung, geben viel Geld für
Versicherungen, Chippen, Impfungen und vor allem für die Erziehung aus
und bemühen uns, es jedem und allen recht zu machen.
Wir sind die, die sich für alles immerzu bei jedermann entschuldigen
(manchmal allerdings ist das schon ganz schön schwer). Wo keine Tütchenspender
vorhanden sind, nehmen wir unsere eigenen mit. Schön wäre es, wenn es
mehr Spender gäbe, denn auch wir treten nicht gern in Häufchen. Das nächste
Problem ist die Entsorgung. Liebe Gemeinden, es ist nicht angenehm,
kilometerweit mit einer vollen Tüte unterm Arm zu laufen, bis endlich
eine Tonne die Entsorgung erlaubt. So weit das Häufchenproblem.
Natürlich wissen wir, dass es nicht möglich ist, jeden Hund immer und
überall frei laufen zu lassen. Aber wir wollen, dass jeder Hund die
Chance dazu hat. Dafür aber brauchen wir Auslaufgebiete - nicht nur in
den großen, sondern auch in den kleineren Städten. Wenn wir dann die
Auskunft, rund ums Städtchen gebe es Land genug, erhalten, müssen wir
dort auch die Hunde loslassen dürfen. Und: Es lässt sich doch anhand
der Hundesteuer leicht errechnen, wie groß so ein Gebiet sein muss. Wo
auf 500 qm mehr als 50 Hunde toben dürfen, sind Konflikte einfach
vorprogrammiert. Wir wissen, dass die Jäger besorgt sind, die Bauern
ihre Futterwiesen ungern zerbuddelt und mit Haufen gespickt sehen, und
wir sind sehr wohl bereit, auf Ersatzwege auszuweichen, wenn man mit uns
spricht und uns nicht gleich bedroht. Niemand wird, noch bevor ein
anderes Wort fällt, gerne wüst beschimpft, angepöbelt und mit einer
Anzeige bzw. dem Gewehr bedroht. Auch wir Hundehalter nicht. Wir, die
schweigende Mehrheit, lieben unsere Hunde, wir versuchen sie optimal zu
erziehen und sind für jedes neue Hundeauslauf- gebiet dankbar. Aber:
wir wohnen ja nicht direkt daneben. Warum müssen wir uns auf dem Weg
dorthin (mit angeleintem oder bei Fuß gehendem Hund) von jedermann dumm
anreden lassen? Liebe Radfahrer, wir Hundehalter haben mehr Angst, dass
unser Hund über den Haufen gefahren wird, als dass er sich an die
Verfolgung macht. Doch Ihr seid nicht nur schneller, Ihr seid auch sehr
leise. Und wenn Ihr von hinten angerast kommt, bemerken wir Euch oft zu
spät. Wie wäre es, wenn Ihr klingeln würdet oder rufen? Dann gebt Ihr
uns die Chance zur Seite zu gehen und den Hund sitzen zu lassen. Schön
wäre es, wenn auch Jogger und Walker, die sich von hinten nähern,
Laute geben. Und wenn Ihr von vorne kommt: Kostet es wirklich so viel Überwindung,
das Tempo ein bisschen zu reduzieren? Wir können uns schließlich nicht
in die Büsche schlagen. Zugegeben, viele von Euch bedanken sich oder
rufen uns einen Gruß zu, während sie passieren. Aber genau wie bei den
Hundehaltern gibt es auch bei Euch die schwarzen Schafe, die dann für
die Schlagzeilen sorgen.
Die meisten unserer Hunde sind gut erzogen, aber manche sind erst auf
dem Weg dazu. Ein bisschen mehr Toleranz wäre da angebracht, denn wer
auch nach der dritten Entschuldigung beschimpft wird, der tut sich
schwer mit dem harmonischen Miteinander.
Auch wir finden es nicht gut, wenn ein Hund frei läuft, der im Wald
oder auf Feldern nicht abrufbar ist. Aber wir finden es auch ungerecht,
dass wir in vielen Gegenden gezwungen sind, den Hund permanent an der
Leine zu führen, denn wir wissen, dass dies kein Problem löst, sondern
nur neue schafft.
Viele von uns haben ihr ganzes Leben mit Hunden verbracht, haben bei der
Anschaffung unseres letzten Hundes gezögert, wohl wissend, was auf uns
zukommen würde. Aber wir haben uns für den Hund entschieden und alle
Schwierigkeiten gemeistert. Eigentlich wären jetzt mal die
"anderen" dran mit einem Zugeständnis. Aber auch wenn alles
so bleibt, wenn wir weiterhin Steuerzahler, Versicherungsnehmer bleiben
und sehr viel Geld rund um Gesundheit, Ernährung und Erziehung ausgeben
- was sind all diese Schwierigkeiten gegen das alltägliche Glück,
gegen die unzähligen kleinen Freuden und das Erlebnis, mit diesem
einzigartigen Geschöpf zu leben...."
Im Namen der Mehrheit der Hundehalter, Ursula Birr
Verwarnung am Hundehaufen
RP-Online, 17. August
2007
>> Artikel lesen
Politessen und Hundekot
Rheinische Post, 09. August
2007
>>
Artikel lesen
Hundehalter wehren sich
Rheinische Post, 09. August
2007
>>
Artikel lesen
Stört nicht
Rheinische Post, 08. August
2007
>>
Artikel lesen
Ärgernis Hundekot
Rheinische Post, 04. August
2007
>>
Artikel lesen
Lohnend
Rheinische Post, 23. Juni 2007
>>
Artikel lesen
Niedrigere Bußgelder
Rheinische Post, 13. Juni 2007
>>
Artikel lesen
Politiker, Tiere, Sensationen
Rheinische Post, 13. Juni 2007
>>
Artikel lesen
Hundelobby
Rheinische Post, 12. April 2007
>>
Artikel lesen
Hundelobby
Bockum-Life, 01. April
2007
>>
Artikel lesen
Treibjagd auf Hundebesitzer
Rheinische Post, 15. März 2007
>>
Artikel lesen
Hunde sind nicht gefährlicher als Autos
Westdeutsche Zeitung, 15. März 2007
>>
Artikel lesen
Tier muss frei laufen können
Westdeutsches Zeitung, 30. Januar 2007
>>
Artikel lesen
Auf vier Pfoten
Bockum-Life, 26. Januar 2007
>>
Artikel lesen
Das meinen WZ-Leser
Westdeutsches Zeitung, 25. Januar 2007
>> Artikel lesen
Das meinen WZ-Leser
Westdeutsches Zeitung, 23. Januar 2007
>> Artikel lesen
Darf Fifi von der Leine?
Extra-Tip, 21. Januar 2007
>>
Artikel lesen
Ohne Leine: Gerechtes Bußgeld
Rheinische Post, 19. Januar 2007
>>
Artikel
lesen
Freiheit für Hund und Herrchen (Kommentar)
Rheinische Post, 19. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Beim Gassi gehen ein Knöllchen kassieren
Westdeutsches Zeitung, 19. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Vertrauen in die Justiz
Westdeutsches Zeitung, 16. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Schnellschuss
Rheinische Post, 16. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Geht es ohne Leine
Rheinische Post, 12. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Diskussion um die Anleinpflicht
Westdeutsche Zeitung, 12. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Streit um Leinenmuffel
Rheinische Post, 11. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Ohne Leine: Bußgeld zu hoch
Rheinische Post, 10. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Bußgeld für Leinen-Muffel zu hoch
Rheinische Post, 10. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Kommentar zum Bußgeld-Urteil
Rheinische Post, 10. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Gericht ändert Bußgeld ab
Westdeutsche Zeitung, 10. Januar 2007
>> Artikel
lesen
Presseberichte
2006 und älter >>
|