Hundelobby Krefeld IG

Aktuelles


Resümee
Info-Abend der Hundelobby Krefeld am 24. März 2011

 

Hundelobby Krefeld 2010 mit erfolgreicher Arbeit                       

Über mehr als 4 Jahre hartnäckige Überzeugungsarbeit haben 2010 schließlich 
zum Erfolg geführt. So konnten es die Besucher des 6. Info- abends der Hundelobby Krefeld am 24. März 2011 in der Bergschänke erfahren. Die Hundelobby Krefeld hat mit Hilfe der Stadtratsfraktionen 4 neue Hundefreilaufflächen durch- gesetzt. Das sind die Flächen am Fütingsweg entlang der K-Bahntrasse, der sogenannten Fischelner Wiese / Heyes- Kirchweg, die Fläche „Zur Eibe/Haus Rath“ und die Fläche 
am Rundweg entlang der Berliner Straße.
Damit sieht sich die Hundelobby Krefeld allerdings noch nicht am Ziel. Vielmehr ermutigt der Erfolg zum Weitermachen, bis wirklich genügend Freilaufflächen in der Stadt angeboten sind.  


Auch im Bereich der Konzeptionell gestützten Hundekotent- sorgung in der Stadt ist der Durchbruch gelungen. Einstimmig hat der Verwaltungsausschuss 2010 für die Anschaffung von Hundestationen gestimmt. Das sind Einrichtungen mit einem Spender für Entsorgungstüten und einem Entsorgungsgefäß für die vollen Hundekottüten. Schon in diesem Jahr werden die ersten 15 Hundestationen im Innenstadtbereich und im Stadtwald installiert. Verteilt über die nächsten Jahre wird die Versorgung mit Hundestationen Flächen deckend in der Stadt ausgeweitet. Insgesamt wollen Stadträte und Verwaltung dafür eine Viertel- million Euro investieren. Mit der Installation von Hundestationen allein wird die Stadt allerdings nicht sauber von Hundekot. Von großer Wichtigkeit wird sein, Überzeugungsarbeit zu leisten, damit  Entsorgungsmuffel zur Sauberhaltung der Stadt von Hundekot bekehrt werden. Diese Überzeugungsarbeit zu leisten ist nicht nur die Hundelobby, sondern jeder Bürger aufgerufen. In das Prinzip der vermehrt wachsamen Augen sollte man außer  Ordnungshüter vom Kommunalen Ordnungsdienst auch die Politessen mit einbeziehen.
 
In ihrem Bemühen um ein verbessertes Landeshundegesetz (LHundG NRW) hat die Hundelobby Krefeld ihre Vertreter erneut in den Landtag geschickt. Am 24.9.2010 hat Herr Norwich Rüße MdL von der Partei Bündnis 90/Die Grünen die Hundelobby Krefeld zum Gespräch gebeten. Herrn Rüße MdL wurde das Positionspapier der Hundelobby Krefeld vorgestellt und ausgiebig erläutert. Herr Rüße MdL hat großes Interesse bekundet und die Weiterleitung des Papiers an den Evaluationsausschuss zugesichert.  

Mit einem Vortrag von Herrn Dieter Ernst, Präsident des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) erhielten die interessierten Anwesenden des Infoabends  Einblick in die Tierschutzarbeit dieser Organisation. So kümmert sich dieser Verein auch um Importhunde aus den osteuropäischen und mediterranen Ländern. Es wird Hilfe vor Ort geleistet durch Kastrationsmaßnahmen und Unterbindung der illegalen Hundevermehrung. Bei einer Polizeiaktion in Polen zusammen mit dem ETN gegen einen illegalen Hundevermehrer hat die dortige Polizei Einzelheiten genannt. So befassen sich allein in Polen über 15.000 „Betriebe“ unter erbärmlichen Bedingungen für die Tiere mit der illegalen Hundevermehrung. Die während des Vortrags gezeigten erschreckenden Bilder machten deutlich, dass hier großer Handlungsbedarf herrscht. Dabei ist Deutschland das Hauptimportland für den Welpenhandel aus jenen dunklen Quellen. Es wurde deutlich, dass in diesem unmenschlichen Geschäft sehr viel schmutziges Geld verdient wird.

 



 


Der Sprecher der Hundelobby Krefeld, Hansjörg Maintz, schloss den Infoabend mit dem Appell, den Sumpf dadurch auszutrocknen, dass aus Mitleid keine Importwelpen und auch keine aus dem Welpenhandel mehr gekauft werden dürften, sondern nur noch von inländischen Züchtern. Dann verlören die Hundevermehrer das Interesse an diesem schaurigen Geschäft.  

 

 

 



Hundelobby am 13.03.11 im WDR3                              
>>>> Bericht ansehen



 

Zu Gast bei Hundefreilauf Krefeld                >>> YouTube-Clip ansehen

Hundelobby am 24.9.2010 im Landtag
Positionspapier der Hundelobby                                                           >>> Bericht lesen
Besuchsprotokoll                                                                                 >>> Bericht lesen

Erste Hilfe-Kurs

 

Zu einem 1.Hilfe-Kurs für Hundehalter trafen sich 
Mitglieder der Hundelobby Krefeld am 30. April und 
am 5.Mai in der " Bergschänke " am Hülser Berg.
Beide Veranstaltungen wurden gut angenommen und es war für alle Teilnehmer ein sehr interessanter und lehrreicher Abend. 

 

 

 

Die Kursleiterin, Frau Nicole Friebel, hat uns souverän durch den Abend geführt und auf jede Frage geduldig und kompetent geantwortet .

 

 

 


Es wurden auch " praktische Übungen " am Hund 
durchgeführt, z.B. wo fühlt man den Puls, wie lege ich einen Pfotenverband sachgerecht an u.s.w.
Jeder Teilnehmer bekam auch ein Handbuch, in dem man alles noch mal genau nachlesen und am Hund üben kann.

Nicole, vielen Dank, es waren 2 tolle Abende.
Vielleicht können wir das ja im Herbst noch mal machen .

                                        

 Infoabend 11. März 2010

Seit der Gründung der Hundelobby Krefeld vor knapp 6 Jahren fand der inzwischen 5. Infoabend wieder einmal in der Bergschänke auf dem Hülser Berg statt. Wie gewohnt war der Abend gut besucht. Es fanden sich Hundehalterinnen und Hundehalter sowie Vertreter der Stadtverwaltung und der Politik ein, die Grußworte an die Anwesenden richteten.

Für die Stadtratsfraktion der CDU sprach Ratsherr und MdL Peter Kaiser, für die SPD der Fraktionsvorsitzende, Herr Ulrich Hahnen und für die Partei der Grünen, Ratsherr Karl-Heinz Renner. Wie gewohnt erschien auch Ratsherr Hans Butzen und diesmal mit Ehefrau und seinen beiden Golden Retriever.  
Für die Verwaltung war der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Herr Helmut Döpcke erschienen. Als liebe Gäste konnte der Moderator des Abends, Herr Hansjörg Maintz, auch die Vertreter der Hundelobby Mönchengladbach, deren Sprecher, Herrn Gröne-Gormanns, sowie Frau Nina Voss begrüßen.   

 


In seinem Jahresrückblick hat Herr Maintz die Arbeit der Hundelobby Krefeld in folgenden Themenbereichen umrissen:
-         
die dringend erforderliche Erweiterung der Zahl an 
       Hundefreilaufflächen,

-         
die geforderte konzeptionelle Reinhaltung der Stadt von Hundekot
-         
und ein Bericht über die Lobbyarbeit im Landtag zur Änderung des 
     
LHG-NRW

Das von Herrn OB Gregor Kathstede angeregte Umsetzen der Freilaufvorschläge der Hundelobby Krefeld in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt und deren Leiterin, Frau Doris Törkel, wurde als gescheitert geschildert. Das Grünflächenamt hatte dem Thema, entgegen dem Votum unseres OB, keinerlei Priorität eingeräumt. Erst mit Hilfe der Stadtratsparteien der SPD, der FDP und der Grünen wurde ein Beschluss herbeigeführt, dass das Grünflächenamt, wenn schon nicht in Kooperation mit der Hundelobby Krefeld, dann von sich aus 6 weitere Hundefreilaufflächen vorschlagen soll. Darüber will Frau Törkel in der bevorstehenden Verwaltungsausschusssitzung vortragen.    

Es wurde erneut vorgetragen, was die Hundelobby Krefeld unter konzeptioneller Hundekotentsorgung in der Stadt versteht: 
Hundehalter in der Innenstadt gehen mit ihren Vierbeinern jeden Tag die gleichen Wege, damit ihr Hund Auslauf hat und sich lösen kann. Dazu suchen die Halter Grünflächen auf oder auch nur gewachsenen Boden, damit ihr Hund darauf sein Geschäft verrichten kann. An diesen Wegen müssen Entsorgungsmöglichkeiten für Hundekotbeutel errichtet werden und dann möglichst mit Beutelspender.  

Die an drei Standorten in der Stadt als Pilotprojekt inzwischen aufgestellten 6 Hundestationen können aus Sicht der Hundelobby Krefeld jetzt schon als Erfolg verbucht werden. Die angrenzenden Grünflächen und Wege sind an diesen Stationen von Hundekot nahezu frei. Sowohl Beutelspender als auch Entsorgungstonnen werden lebhaft frequentiert. Hinzu kommt, dass die GSAK im gesamten Stadtbereich inzwischen die gedeckelten orange farbenen Entsorgungsgefäße installiert hat. Leider werden die von der Hundelobby Krefeld dafür zur Verfügung gestellten Aufkleber „Halte den Gehweg rein – Hundekotbeutel hier hinein“ nicht genutzt.  

Für einen größeren Schritt in Richtung Freilaufflächen und Reinhaltung der Stadt von Hundekot schlug Herr Maintz vor, die Hundesteuer um € 10,00 zu senken und sie gleichzeitig als Sonderabgabe mit Zweckbindung wieder zu erheben, damit die anfallenden höheren Kosten aufgefangen werden können. Das allein würde Mittel in Höhe von € 100.000,00 für Freilaufflächen und Hundestationen zur Verfügung stellen.  

Auf dem im Saal ausgelegten Fragebogen haben sich 24 Personen eingetragen, wovon 23 für mehr Hundestationen votiert haben und nur einer war dagegen. 

In ihren Wortmeldungen haben alle anwesenden Politiker die Umsetzung der von der Hundelobby Krefeld vorgelegten Vorschläge gefordert. Herr Döpcke, als Vertreter der Verwaltung, bestätigte, dass das Pilotprojekt im Spätsommer auslaufen und man sich dann mit der Hundelobby Krefeld kurzschließen will, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse in Maßnahmen umzusetzen. Herr Butzen erinnerte in seiner Wortmeldung daran, dass die Verwaltung keinerlei Spielräume für Entscheidungen über mehr Hundestationen hat, sondern dass diese allein bei der Politik liegen.  

Herr Maintz berichtete von den Kontakten zu Landtagsabgeordneten und den Besuchen der Hundelobby Krefeld im Landtag. Die hier geleistete Lobbyarbeit dient dem Zweck, den Politikern die Änderungsnotwendigkeit am LHG NRW zu verdeutlichen. Das von der Hundelobby Krefeld im Vorjahr vorgestellte Positionspapier wurde inzwischen in den Landtagsfraktion von CDU, SPD und FDP plaziert und mit Dank angenommen. Für das bevorstehende Jahr wird Ratsherr Karl-Heinz Renner uns den Gesprächspartner für die Landtagspartei der Grünen benennen.  

Herr Kaiser MdL bestätigte abschließend in seiner Wortmeldung, dass diese Lobbyarbeit im Landtag sehr willkommen sei, damit die Abgeordneten aus erster Hand erfahren können, wo in der Hundehaltung der Schuh drückt und was im Rahmen der Evaluation des bestehenden LHG NRW noch bedacht werden kann. Noch am selben Abend wurde mit Herrn Gröne-Gormanns von der Hundelobby Mönchengladbach beschlossen, die erforderlichen Wege in den Landtag gemeinsam zu gehen. 
Da die Hundelobby Krefeld eine Interessenvertretung ist und kein Verein, kann der Verwaltungsaufwand nur aus Zuwendungen bestritten werden. Der am Abend zirkulierende Hut erbrachte Zuwendungen in Höhe von € 228,00. Die Summe wird ausreichen, um bis zum nächsten Infoabend über die Runden zu kommen.  

 

Der Referent zum Vortrag „Habe ich einen gefährlichen Hund“, Herr Frank Rühl, schilderte anhand alltäglicher Vorkommnisse die gesetzliche Gratwanderung eines Hundehalters, wenn er seinen Hund frei laufen lässt. Zahlreiche launige Situationen machten die schwierigen vom LHG NRW ausgelösten gesetzlichen Rahmenbedingungen deutlich, die den Hundehalteralltag prägen.   

 



Abschließend stellte sich Frau Friebel vor, die einen Kurs anbot zum Thema „Erste Hilfe am Hund“.

Die im Saal zirkulierte Anmeldeliste wies anschließend 18 Personen aus, für die am 30. April 2010 um 19.00 Uhr in der Bergschänke der Kurs stattfindet. Interessenten für einen zweiten Kurs mögen sich bitte melden bei der Geschäftsführung der Hundelobby Krefeld, Frau Angelika Gottschalk, Tel. 503785.

 

 


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Duisburger Hundefreunde kooperieren mit Stadt
www.duisburger-hundefreunde.de

Liebe Freunde der Hundelobby, 
bedingt durch einen Programmfehler auf unserer Anmeldeseite sind wir nicht sicher ob alle Online-Anmeldungen auch korrekt bei uns angekommen sind. Darum haben wir die Bitte, dass sich all diejenigen die sich nach dem letzten Info-Abend angemeldet haben dies noch einmal tun. 
Wie bitten diese Unannehmlichkeit zu entschuldigen

 

Einladung von Frau Petra Schneppe MdL in den Landtag am 31. März 2009

Teilnehmende Personen:

Gastgeberin:                         Frau Petra Schneppe MdL
Hundelobby Krefeld:           
Frau Angelika Gottschalk
                        
                       Frau Monika Küppers
                        
                       Herr Frank Rühl
                        
                       Herr Hansjörg Maintz

 

Nach dem Besuch bei der Landtagsfraktion der CDU am 11. Juni 2008 ist die Hundelobby Krefeld am 31. März 2009 der Einladung der Landtagsfraktion der SPD von Frau Petra Schneppe MdL gefolgt. Diese Einladung hat die Hundelobby Krefeld dazu genutzt, in der von der Regierungs- koalition verlängerten Evaluierungsphase des LHundG NRW auf die Unzulänglichkeiten des bestehenden LHundG NRW besonders aufmerksam zu machen und um die politisch Handelnden für das Thema zu sensibilisieren. 

 

Dem von der Evaluierungskommission vorgelegten Bericht vom Ende des Jahres 2008 hat die Hundelobby Krefeld sich vollinhaltlich angeschlossen und hat folgende Schwerpunkte in einem Positionspapier besonders herausgestellt:   

 

 

 

Die Hundelobby Krefeld empfiehlt:

1.      Eine Haftpflichtversicherung ist für alle  Hunde abzuschließen und nicht nur für  große Hunde  (20/40). 
2.      Der Sachkundenachweis für Halter   muss den Anforderungen einer höheren Qualifizierung als bisher
       genügen und es muss eine praktische Prüfung der gehaltenen Hunde auf Sozialverträglichkeit, Gehorsam 
      und Leinenführigkeit nachgewiesen werden.
3.       Für die Haltung großer Hunde nach § 11 LHundG NRW sind Beschränkungen einzuführen.
4.      Jagdgebrauchshunden, für die ein Prüfungszeugnis nach der Prüfungsordnung des JGHV  vorgelegt werden 
      kann, ist der Status nach § 17 LHundG NRW einzuräumen, weil diese Hunde  dem Tierschutz dienen und
      deshalb im öffentlichen Intersee gehalten werden.
5.      Einführung einer Kontrolle der Zuchtziele und des Handels mit Hunden, die eine Schutzhundausbildung 
      absolvieren oder absolviert haben.
6.      Hunde mit einer unter 5. beschriebenen Schutzhundausbildung sollen nicht mehr in Privathand gehalten 
      werden dürfen.
7.      Die Ausbildungs- und Prüfungsanforderungen für Schutzhunde in Privathand dürfen nicht mehr das Hetzen 
      auf einen Figuranten und dessen Fixierung durch den Hund beinhalten.
8.      Kommunen soll es nicht mehr freigestellt werden, in welchem Umfang sie Hundefreilaufflächen  ausweisen.
      Hier ist die Ausgestaltung der Anzahl der gemeldeten Hunde anzupassen.
9.      Förderung von Maßnahmen, insbesondere in Schulen und Kindergärten, die zur Aufklärung über die 
      Grundlagen der Kommunikation zwischen Mensch und Hund führen.

 Der Protokollant Hansjörg Maintz

24.03.09

Ortsbegehung mit dem Grünflächenamt zur Feststellung von geeigneten Flächen für den 
Hundefreilauf am 24. März 2009, 10.00
Örtlichkeiten: An Haus Neuenhofen, Enger Kull, und Stadtwald-Hundefreilauffläche

Teilnehmende Personen:
Hundelobby Krefeld:
              Frau Gottschalk und Herr Maintz
Stadtverwaltung Krefeld:
        Leiter Fachbereich Grünflächen, Frau Törkel 
                                                 sowie Frau Schröder und Herr Wilibinski

 An Haus Neuenhofen

Der inmitten des Parkgeländes gelegene kleine Buchenwald wurde als erstes begangen. Der hier von Herrn Maintz vorgetragene Vorschlag, diese Fläche als Freilauffläche für Hunde freizugeben, weil hier außer dem kleinen Wald auch genügend umliegende Sicherheitsfläche vorhanden sei, wurde von Frau Törkel abgelehnt. Herr Wilibinski führte hierzu aus, dass es sich um einen historischen kleinen Buchenwald handele, der mit Pflegeeingriffen naturverjüngt wird. Wenn hier Hundefreilauf genehmigt würde, dann könnten die Hundehalter Zweige von der Naturverjüngung abreißen.

Beim verlassen dieser Parkanlage gelangten die Teilnehmer wieder zur Essener Straße. Hier wurde der tiefer gelegene Parkbereich bis zur Autobahnbrücke in Augenschein genommen. Frau Törkel hat hier dann den Vorschlag ihrer Mitarbeiter vorgetragen, durch die entlang der Essener Straße verlaufende Buschbegrenzung einen Zaun zu ziehen. Ohne Zaun wäre ein Hundefreilauf aus Sicherheitsgründen nicht genehmigungsfähigfähig. Diesen Zaun zu finanzieren stünde der Hundelobby frei. Für die Hundelobby erklärte Herr Maintz, dass diese über keinerlei eigene Mittel verfügen würde. Man müsse in diesem Fall über Sponsoring nachdenken. Herr Wilibinski wurde beauftragt, die Kosten dieses Zauns zu ermitteln.

Engerkull

Das Wiesengelände an der Engerkull eignet sich nach Auffassung der Hundelobby ideal für den Hundefreilauf, weil hier eine natürliche Begrenzung zu Straßen besteht. In Kenntnis der Tatsache, dass das Gras der Wiese genutzt wird, hat Herr Maintz vorgeschlagen, diese Landschaft zur sogenannten freien Landschaft zu erklären, weil dann der Hundefreilauf auf den Wegen und Pfaden genehmigungsfähig sei.

Frau Törkel hat diesen Antrag abgelehnt mit der Begründung, dass die Wiese zum einen dem Vertragnaturschutz untersteht und zum anderen die Engerkull als Parkanlage ausgewiesen sei. Bekanntlich seien Hunde in Parkanlagen angeleint zu führen.

Hundefreilaufwiese im Stadtwald

Der die Hundefreilaufwiese am Ententeich durchtrennende Weg stellt zur Zeit eine natürliche Begrenzung dar. Das dabei abgetrennte kleine Wiesendreieck wird seit jeher von den Hundehaltern illegal mit genutzt, weil die Hunde am Wasser zum Schöpfen kommen und sich erfrischen. Herr Maintz hat deshalb den Antrag gestellt, dieses Wiesendreieck der Hundefreilauffläche zuzuschlagen.

Frau Törkel hat diesen Vorschlag abgelehnt, weil hier die Ornithologen dagegen seien. Herr Wilibinski fügte hinzu, dass hier genügend Hundefreilauf vorhanden sei.

Resümee:

Die Hundelobby Krefeld stellt nach Besuch der vorgenannten drei Flächen fest, dass sich die Vorbehalte des Grünflächenamtes gegen mehr Hundefreilauf in Krefeld nicht um die kleinste Nuance bewegt haben. Das Grünflächenamt zeigt sich nach wie vor nicht bereit, über zusätzliche Nutzungen auf bestehenden Flächen des Landschaftsschutzes, der Grünflächen oder historischer Anlagen nachzudenken. Es erscheint unter diesen Umständen aussichtslos zu sein, weitere Hundefreilauf- flächen ausgewiesen zu bekommen.

 Hansjörg Maintz als Protokollant


Infoabend 5. März 2009         Resümee

Seit der Gründung der Hundelobby Krefeld vor knapp 5 Jahren fand der inzwischen 4. Infoabend wieder einmal in der Bergschänke auf dem Hülser Berg statt. Es fanden sich in der rustikal- gemütlichen Atmosphäre der Bergschänke
ca. 90 Hundehalterinnen und Hundehalter sowie Vertreter der  Stadtverwaltung und der Politik ein. So konnte erstmals der Landtagsabgeordnete der CDU, Herr Peter Kaiser MdL, und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Herr Ulrich Hahnen, begrüßt werden. Wie gewohnt zu den Infoabenden waren auch Ratsherr Hoffmann von der FDP und Ratsherr Butzen von der SPD erschienen. Besonders erfreulich war das Erscheinen des Leiters des Ordnungsamtes, Herrn Drüggen. Als liebe Gäste konnte der Moderator des Abends, Herr Hansjörg Maintz, auch die Vertreter der neu gegründeten Hundelobby Mönchengladbach, die Herren Teichert, Gormann und Pfeifer, begrüßen, die in ihrem Grußwort unter anderem stolz berichtet haben, dass sich bei ihnen bereits das 900. Mitglied angemeldet hat.  

 

 

 


Grußworte sprachen ebenfalls die Herren Peter Kaiser MdL, Herr Ulrich Hahnen und Herr Hoffmann.  

 

 

 


 

In seinem Jahresrückblick hat Herr Maintz die Arbeit der Hundelobby Krefeld in folgenden Themenbereichen umrissen:
-         
Bußgelder für nicht angeleinte Hunde,
-         
die Erweiterung der Zahl an Hundefreilaufflächen
-         
und die geforderte planvolle Entsorgung des Hundekots

Was die Hundelobby Krefeld unter planvoller Hundekotentsorgung in der Stadt versteht, sind im wesentlichen folgende Forderungen an die Verwaltung aber auch an die Hundehalter:

-          
   Schaffung eines Netzes von Grünflächen, die von Hundehaltern mit ihren Vierbeinern  besucht 
          werden können und seien die Flächen auch noch so klein. 
         Solche Flächen sind dann als Auslaufflächen zu bezeichnen,

-       
    Entsorgungsmöglichkeiten für die Hundekotbeutel an den Zu- und Abwegen zu diesen Flächen,
-         
   Reinhaltung dieser Flächen durch die Hundehalter selbst, aber auch durch regelmäßiges      
         Abräumen und reinigen mit Spezialmaschinen,

-       
    Pflicht zur Mitführung eines Beutels zur Aufnahme von Hundekot,
-      
     Schilder mit Piktogrammen aufstellen, die das Strafmaß für liegen gelassenen Hundekothaufen 
         zeigen, z.B. € 60,00

In der anschließenden Diskussion wurden keine Gegenargumente vorgetragen. Einzig Herr Drüggen meldete Bedenken gegen eine Erhöhung des Bußgelds auf € 60,00 für liegen gelassenen Hunde- kothaufen an. Nach seiner Meinung käme die Kommune damit nicht aus, weil Kosten der Verwaltung aufgefangen werden müssten. Nach seiner Meinung müsste dieses Bußgeld auf € 75,00 angehoben werden.

Die von der Hundelobby Krefeld angestoßene höhere Bewehrung mit Bußgeld für den nicht aufgesammelten Hundekothaufen hat in der Presse und in Welle Niederrhein ein nachhaltiges Echo erzeugt. Noch am nächsten Tag meldeten sich in Welle Niederrhein kritische Stimmen zu Wort, die eine Erhöhung abgelehnt haben. Das WDR-Fernsehen mit seinem dritten Programm hingegen hat in einem wenige Tage später mit Herrn Maintz am Standort Krefeld, Südwall, durchgeführten Interview das Thema kritisch und mit praktischen Beispielen beleuchtet. Der Beitrag wurde in der Abendsendung „Aktuelle Stunde“ ausgestrahlt. Dabei wurde ein TED geschaltet mit der Frage, sind sie für oder gegen eine Erhöhung des Bußgeldes für den liegen gelassenen Hundekothaufen? Innerhalb einer Viertelstunde hatten sich 860 Zuschauer gemeldet und mit 95,6 % für und 4,4 % gegen eine Erhöhung des Bußgeldes gestimmt.

In einem weiteren Vortrag zum Thema „Die vergessen Seite des Hundes - Der Hund als Gehilfe und Therapeut“ stellten Frau Onckels und Herr Rühl in einem Lichtbild gestützten Vortrag solche Hunde vor, die in diversen Aufgabenbereichen zum Einsatz kommen. Der Vortrag fand viel Beifall. In einer anschließenden Diskussion wurde erkennbar, dass ein solcher Beitrag auch mal unter dem Jahr wünschenswert wäre.

Hansjörg Maintz – Sprecher der Hundelobby Krefeld

 

 

 

Krefeld, 23.01.09

Im Fall Holtkamp und seinem Hund Basco hat das ZDF mehrere Interviews aufgezeichnet. Diese werden am Donnerstag, den 29. Jan. 2009 um ca. 9.18 unter dem Beitrag "Volle Kanne" ausgestrahlt. Die Hundelobby Krefeld empfiehlt diese Interviews Ihrer Aufmerksamkeit.

 

Besuch bei Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Herrn Gregor Kathstede,
am 17. Dezember 2008

 

Am 17. Dezember 2008 ist die Hundelobby Krefeld der Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Krefeld, Herrn Gregor Kathstede, gefolgt. 
Hier erhielt die Hundelobby Krefeld die Gelegenheit, ein Positionspapier vorzustellen zusammen mit einer aktuellen Vorschlagsliste für weitere Hundefreilaufflächen. Überreicht wurde auch ein Musterexemplar des Aufklebers für Entsorgungsgefäße auf Straßen sowie in Parks und Anlagen mit der Aufschrift "Halte den Gehweg rein - Hundekotbeutel hier hinein".

 

 

 

Positionspapier 

Die Hundelobby Krefeld ist eine Interessengemeinschaft der Hundehalterinnen und Hundehalter in Krefeld, die folgende Ziele verfolgt: 

  1. Das Zusammenleben von Hunde haltenden und nicht Hunde haltenden Bürgern in Krefeld zu harmonisieren, so dass Krefeld nicht nur eine pferdefreundliche, sondern auch eine hundefreundliche Stadt werden kann. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Hundehalterinnen und Hundehalter in Krefeld steigt, ist dies eine wesentliche Aufgabe.
  1. Das neue LHundG NRW hat die Stadt Krefeld folgerichtig in eine ordnungsbehördliche Verordnung umgesetzt. Damit die Vorgaben der Ordnungsbehörde eine höchstmögliche Akzeptanz in der Bürgerschaft finden, ist es notwendig die vom LHundG NRW gebotenen Gestaltungsspielräume wie folgt zu nutzen:

a)      Gestaltung einer Bußgeldrahmenverordnung für einen nicht angeleinten Hund auf der Basis des höchstrichterlichen Urteils des OLG Düsseldorf vom 14.12.2006, Az. IV-5-Ss-Owi 205/06, das im Ergebnis entschieden hat, dass für einen nicht angeleinten Hund ein Bußgeld in Höhe von € 20,00 fällig ist, weil ein nicht angeleinter Hund vergleichsweise so gefährlich ist wie ein falsch geparktes Auto.

b)     Konsequente Durchsetzung dieser Bußgeldrahmenverordnung ohne den Status eines Wiederholungstäters. Der Status des Wiederholungstäters ist im LHundG NRW nicht vorgesehen und führt im Extremfall nur zu einer Spirale von ständig schärfer werdenden Verfügungen durch die Ordnungsbehörde, die in der breiten Öffentlichkeit kein Verständnis finden.

c)      Der Ordnungsbehörde muss es jedoch unbenommen bleiben, bei einem in seiner Gefährlichkeit auffällig gewordenen Hund und/oder Halter entsprechende Ordnungsverfügungen anzuordnen und durchzusetzen. 

  1. Erweiterung der Zahl von Hundefreilaufflächen auf geeigneten Flächen des Flächennutzungsplans gemäß aktualisierter Vorschlagsliste.
  1. Fördermaßnahmen und Steuerung der Hundekotentsorgung (Hundekotbeutel) in der Stadt sowie in Grünanlagen in dafür geeigneten Abfallgefäßen. Geeignete Entsorgungsbehälter sind solche, die über dem Einwurf eine Abdeckung haben. Aktives Belehren und Überzeugen von Hundehaltern, die gegen das Gebot der Reinhaltung von Gehwegen und Pfaden verstoßen.
  1. Förderung der Beziehungen zwischen Hund und Mensch und insbesondere von Kindern über entsprechende Programme an Kindergärten und Schulen. Abbau von Berührungsängsten von Kindern und Jugendlichen gegenüber Hunden.
  2. Zuarbeiten an den Evaluierungsausschuss des Landtags NRW zur Verbesserung des bestehenden LHundG NRW.

 

Hundelobby Mönchengladbach gegründet 

Am 2. Oktober 2008 trafen sich Vertreter der Hundelobby Krefeld mit Interessenskollegen in Mönchengladbach. Dort ist die Verärgerung über das Verhalten der Mönchengladbacher Ordnungsbehörden so groß geworden, dass nur noch ein gemeinsames Vorgehen aller Hundehalterinnen und Hundehalter in Mönchengladbach Lösungswege verspricht. 

Das Gespräch erbrachte für die Vertreter der Hundelobby Krefeld die erstaunliche Erkenntnis, dass es in Mönchengladbach keine offiziell ausgewiesenen Freilaufflächen gibt. Für den Hundefreilauf sind in Mönchengladbach nur die Wirtschaftswege um die Stadt herum frei gegeben. Selbstverständlich gilt dies auch nur für gehorsame Hunde, die auf den Wegen gehalten werden können. Es steht außer Frage, dass dies nicht als Hundefreilauf verstanden werden kann. Hier soll nun juristisch geklärt werden, ob dies für den Hundefreilauf akzeptiert werden muss. Andernfalls muss dafür gesorgt werden, dass die Ordnungsbehörde in Mönchengladbach von ihrem bisherigen Verhalten, für nicht angeleinte Hunde im Stadtgebiet € 45,-- an Bußgeld zu verhängen, wieder abrückt. 

Die Interessensgemeinschaft in Mönchengladbach hat im übrigen die Absicht, sich der Namensgebung der Krefelder anzuschließen und will sich Hundelobby Mönchengladbach nennen. Selbstverständlich hat die Hundelobby Krefeld dazu nicht nur ihr Einverständnis, sondern ihre volle Unterstützung zugesagt und wichtige Dokumente bereits zum Treffen mitgebracht. 

Bild von links für die Hundelobby Mönchengladbach Herr Teichert, Frau Hobler, Herr Pfeifer und Herr Gormanns, für die Hundelobby Krefeld Herr Rühl, Frau Gottschalk und Herr Maintz